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Milben

Auch der gepflegteste Vierbeiner juckt sich schon mal…. Mit Glück handelt es sich „nur“ um Milben. Gerade im Herbst sind die Kerlchen auf Wiesen und an Waldrändern aktiv, daher auch ihr Name: Herbstgrasmilben. Die Haut zwischen den Zehen ist rot und juckt, der Hund leckt sich und schubbert sich auch mal. Auch Katzen können diese Symptome zeigen. Wird es schlimmer, kann die Haut auch nässen oder das Fell wird „weggeleckt“.  Dann steht konsequente Fellpflege an: nach jedem Wald- und Wiesenspaziergang ist dann eine gründliche Waschung der Pfoten, Beine und ggf. auch des Bauches  mit lauwarmen Wasser angesagt. Hilft dies nicht, muss der Tierarzt mal schauen, woran es liegt.

Aber es gibt noch mehr Plagegeister: ganz bekannt ist natürlich der Hundefloh (Ctenocephalides canis). Diese ca. 1,5 bis 3 mm großen Blutsauger laben ihren Durst auch mal an Hauskatze, Hauskaninchen oder Mensch, wenn gerade kein Hund parat steht. Die Weibchen legen einen Tag nach dem Blutsaugen die ersten Eier im Fell des Wirtstieres ab.  Nach Durchlaufen des Larvenstadiums schlüpft dann nach zehn bis 140 Tagen  der ausgewachsene Floh.  Diese Jungflöhe haben natürlich auch Riesenhunger und ernähren sich ausschließlich vom Blut ihres Wirttieres. So kommt es schon nach kürzester Zeit zu einem massiven Befall. Schützen Sie Ihren Hund bereits im Vorfeld! Vorbeugend (oder auch im Bedarfsfall) eingesetzt werden:  Ampullen, die im Genick des Tieres aufgebracht werden können und sich von allein über das Fell verteilen. Bitte fassen Sie nach dem Auftragen nicht an die Stelle, damit auch die gesamte Wirkstoffdosis am Tier bleibt und nicht auf Ihnen!  Für kleine Hunde und Katzen stehen auch Tabletten zur Einnahme zur Verfügung.  Bei bereits starkem Befall kann auch ein Spray eingesetzt werden. Bitte achten Sie darauf NICHT ins Tiergesicht zu sprühen. Machen Sie dazu einige Sprühstöße in die Handflächen und reiben sie das Gesicht Ihres Tieres ein. Vermeiden Sie während des Sprayens zu rauchen, damit Ihr Liebling oder Sie selbst  kein Feuer fangen.

Tragen Sie nach Möglichkeit Einweghandschuhe und waschen Sie sich danach gründlich die Hände.

Sind nicht neue tierische Untermieter die Ursache für den Juckreiz, ist an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zu denken. Dokumentieren Sie was Ihr Vierbeiner gefressen hat und wann die Beschwerden aufgetreten sind. Versuchen Sie möglichst viele Risikofaktoren zu minimieren, füttern Sie dazu nur das normale Futter und verzichten Sie auf Snacks und Leckerlies. Manchmal reguliert es sich schon so. Es gibt auch „Mono“-Futter mit nur einer Fleischquelle. So lässt sich einfach ausschließen, worauf Fiffi reagiert. Führt diese Kontrolle nicht zum Erfolg, kann ein Besuch beim Tierarzt für Klarheit sorgen.

 

Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihren Besuch

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose

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