Adresse

Neversstraße 5, 56068 Koblenz
Tel.: 0261 / 1 33 96 60 · Fax: 0261 / 1 33 40 16
info@sonnenscheinapotheke.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
Mo, Di, Do, Fr 08.00 – 18.00 Uhr
Mi 08.00 – 16.00 Uhr

QM-Siegel

Die Sonnenscheinapotheke ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 und BS OHSAS 18001:2007

Gesundheitsratgeber

Apotheker Dr. rer. nat. Thomas Klose e.Kfm.An dieser Stelle finden Sie, in der Regel ein Mal wöchent­lich, die neues­ten Bei­träge von Dr. Thomas Klose rund um Ihre Gesund­heit – Infor­ma­tionen und Tipps zum gesunden Leben.

Das Reizdarmsyndrom

Chronische Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall sind häufige Symptome. Viele Menschen leiden daran. Bei 50% der Betroffenen lassen sich trotz ausführlicher Diagnostik keine Ursachen dafür finden: dann spricht man von „funktionellen Darmbeschwerden“.

Typische Symptome sind Besserung der Beschwerden nach dem Stuhlgang, Änderung der Stuhlbeschaffenheit und -frequenz sowie das Gefühl einer unvollständigen Entleerung. Meist liegen zusätzlich noch Müdigkeit sowie seelische Belastungen vor (Familie, Beruf).

Unterleibsinfektionen

Juckreiz, Rötung, Überempfindlichkeit und Ausfluss: Die weibliche Intimhaut  ist von diesen Symptomen besonders häufig betroffen. Das lässt sich mit einer optimierten Pflege meist verhindern.

Häufiges Waschen trocknet die Haut aus, vor allem, wenn man normale Seife und Duschmittel benutzt. Strings, enge Jeans, Schwimmbadbesuche und Geschlechtsverkehr begünstigen ebenfalls die Entstehung einer Infektion (Vaginitis, Kolpitis). Die meisten Frauen tragen Sorge um ihre Gesichtshaut, doch an die Pflege der Intimhaut denken sie kaum.

Hier sind einige Empfehlungen:

Der „echten“ Grippe vorbeugen

Schon wieder ist es soweit: Der diesjährige Impfstoff gegen die Grippe ist da. Die Impfung, die jährlich durchgeführt werden sollte,  ist eine vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer „echten“ Grippe (Influenza). Sie verschont aber nicht vor einem banalen grippalen Infekt (Erkältung), der zwar unwillkommen, aber harmlos ist.

Da das Influenzavirus sich schnell durch Antigendrift verändert, muss jährlich einer neuer Impfstoff gegen den aktuellen Virusstamm entwickelt werden.

Nagelpilz – mehr als nur ein Schönheitsfehler

Eine Nagelpilzinfektion kann jeden treffen – doch die Wenigsten tun was dagegen!  Sie ist weit verbreitet, wird aber oft verkannt. Die Nagelpilz-Häufigkeit bei über 65-jährigen liegt bei ca. 45%.

Besonders gefährdet sind Diabetiker und Raucher. Grund: die Durchblutung der Füße ist schlecht und Druckstellen oder Verletzungen werden meist nicht wahrgenommen – Pilze haben hier ein leichtes Spiel. Aber auch Schwimmbad- oder Saunagänger sind einem höheren Risiko ausgesetzt.

STD – sexually transmitted diseases

Über 30 Krankheiten werden nachweislich durch sexuellen Kontakt übertragen, darunter schwerwiegende Infektionen wie HIV (Aids), Syphilis (Lues), Gonorrhö (Tripper), Ulcus molle (weicher Schanker), HPV (humane Papillomaviren), Herpes Typ II, diverse Hepatiden  (Leberentzündungen durch Viren) und Chlamydien. Letztere können bei Frauen unbehandelt zu Unfruchtbarkeit führen.

Wenn die Jahreszeit aufs Gemüt schlägt

Plötzlich ist es wieder soweit: es wird abends früher dunkler und morgens erst später hell. Der Wecker klingelt und es ist noch dunkel; der Feierabend naht und es ist schon wieder dunkel. Es nieselt, Nebel liegt schwer auf dem Rhein. Manch einer wünscht sich dann, im Süden zu leben. Die kalte Jahreszeit naht und viele Menschen verfallen in Trübsal. Dies kann zu einer „saisonal abhängigen“ Depression führen, also zu einer Jahreszeit-bedingten Schwermütigkeit.

Die Winterkünderin

Außerhalb der normalen Blütezeit entfaltet die Herbstzeitlose erst spät von August bis November ihre Blüten. Die krokusähnliche Zwiebelblume kündigt mit ihrer Blüte den nahenden Winter an. Im Frühjahr ist sie eher unscheinbar und ähnelt Bärlauch oder Maiglöckchen. Kräutersammler sollten aber zweimal schauen um sie nicht zu verwechseln! Maiglöckchen, wie auch die Herbstzeitlose sind für den Menschen stark giftig  und weisen im Vergleich zum Bärlauch keinen Geruch nach Knoblauch auf.

Feigwarzen und andere unschöne Gesellen

Eine Infektion durch das Humane Papillomavirus (HPV) kann zum einen zur Ausbildung von Kondylomen (Feigwarzen, Condylomata acuminata) führen, zum anderen kann es bei Vorliegen bestimmter Typen des Virus (so genante „high risk“ – Viren, speziell Typ 16 und 18), das Risiko auf die Entwicklung eines Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) erhöhen. HPV wird durch Geschlechtsverkehr übertragen. Es existieren mittlerweile über 80 genetisch differenzierbare Untertypen. Die Untergruppen 6 und 11 („low risk“) erzeugen die gutartigen Feigwarzen.

Alkohol – in Maßen hat sogar gute Effekte!

Alkohol – in Maßen – hat auch positive Effekte. Alkohol per se hat hemmende Effekte auf die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Besonders die antioxidativen Flavonoide, wie sie z.B. in Rotwein enthalten sind, haben diese positive Wirkung.

So erklärt man sich auch das Phänomen des Französischen Paradox: Franzosen leben trotz des Alkoholkonsums von Rotwein länger. Studien zeigten auch, dass der Alterungsprozess weniger stark ausgeprägt sei, als bei anderen Bevölkerungsgruppen. Nach Aussage der Forscher ist das Rotwein-Trinken trotz Alkoholgehalt für den Menschen gesund.

Multipowerdrink

Muttermilch stellt die beste Nahrung für Säuglinge dar. Sie ist den Bedürfnissen des neuen Erdenbürgers optimal angepasst und enthält alle Nährstoffe und Vitamine, die nötig sind. Doch nicht alle Mütter können oder wollen stillen. Dank moderner Forschung kann immer bessere Säuglingsnahrung hergestellt werden, die als Alternative zu Muttermilch verwendet werden kann.
Bevor es Babymilch gab, war Stillen die einzige Möglichkeit, ein Baby zu ernähren.