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Alkohol – in Maßen hat sogar gute Effekte!

Gesundheitstipp für den 14.03.2012

Alkohol – in Maßen – hat auch positive Effekte. Alkohol per se hat hemmende Effekte auf die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Besonders die antioxidativen Flavonoide, wie sie z.B. in Rotwein enthalten sind, haben diese positive Wirkung.

So erklärt man sich auch das Phänomen des Französischen Paradox: Franzosen leben trotz des Alkoholkonsums von Rotwein länger. Studien zeigten auch, dass der Alterungsprozess weniger stark ausgeprägt sei, als bei anderen Bevölkerungsgruppen. Nach Aussage der Forscher ist das Rotwein-Trinken trotz Alkoholgehalt für den Menschen gesund.

Viele Ärzte empfehlen deshalb zum Essen ein Glas Wein, vor allem für Patienten mit einer Neigung zu Herzkreislauferkrankungen.

Auch für manche gereizte Nerven kann das Gläschen in Ehren wohltuend sein.

Jedoch sollte bei dem täglichen Glas Rotwein nicht übertrieben werden. Schon in der Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann riet der Lehrer: „Jeder nur einen winzigen Schluck, sonst steigt er in den Kopf!“. Denn bereits ein Viertelliter Rotwein beinhaltet durchschnittlich 20 Gramm Alkohol und 140 Kilokalorien. Im Allgemeinen lässt sich für den gesunden Mann eine Zufuhr von 20 Gramm Alkohol pro Tag und für Frauen von 10 g Alkohol pro Tag als gesundheitlich verträglich angeben, diese sollte jedoch nicht täglich erfolgen. Eine Empfehlung von Alkohol zum Schutz von Herzinfarkt lässt sich nicht ohne Vorbehalt vertreten, da die negativen Wirkungen des chronischen Alkoholkonsums in aller Regel die positiven überwiegen.

Möchte man auf die Flavonoide nicht verzichten, kann man als Alternative auch nur die roten Weintrauben verzehren. Dies sollte jedoch auch die Schale und die Kerne beinhalten.

Gegen Alkohol in Maßen als Genussmittel zu gutem Essen gibt es nichts einzuwenden, leider ist jedoch extremer Alkoholkonsum bei Jugendlichen weiter auf dem Vormarsch. Beunruhigend sind die stetig wachsenden Zahlen von Krankenhausbehandlungen – und das, obwohl die Zahl junger Menschen seit Jahren zurückgeht. Oft endet das Saufgelage jämmerlich auf der Intensivstation. Hier muss sich unbedingt etwas ändern: z.B. eine strengere Überprüfung der Alkoholabgabe an Minderjährige mit härteren Sanktionen. Denn leider steigt nicht nur die Zahl der akuten Alkoholvergiftungen, sondern auch die der Alkoholabhängigen.

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose und Mitarbeiterinnen