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Deutsche essen viel zu wenig Fisch

Gesundheitstipp vom 03.09.2008

Erschreckendes Ergebnis der Nationalen Verzehrstudie

Fisch führt nach wie vor ein Schattendasein bei uns. Im Schnitt kommen wir nicht einmal auf die Hälfte der von Fachkreisen empfohlenen Verzehrmenge. Statt der empfohlenen 30 g pro Tag essen Frauen im Mittel 13 g Fisch und Krustentiere, Männer kommen auf 15 g pro Woche. Hoch ist auch der Anteil an „Fischverweigerern“. 16% der Erwachsenen und sogar etwa 35% aller Jugendlichen essen überhaupt keinen Fisch.

Über die möglichen Gründe darf man spekulieren. Eine Rolle spielt sicher der Geschmack, über den man bekanntlich nicht streiten sollte. Aber auch die steigenden Preise für frischen Fisch mögen dazu führen, dass Fisch nicht so häufig auf unserem Teller landet, wie es eigentlich nötig wäre. Fachkreise empfehlen, mindestens 2 Portionen Fisch pro Woche, das sind ungefähr 30 g Fisch pro Tag. Besonders geeignet sind dabei fette Seefischarten wie Thunfisch, Hering, Lachs und Makrele. Fischstäbchen sind übrigens ungeeignet, weil sie viel zu wenig Fisch und vor allem fetten Seefisch enthalten.

Warum sollten wir mehr Fisch essen? Seefisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Wie ich vor einigen Wochen schon berichtete, beugen diese Fettsäuren gleich sieben Erkrankungen auf einmal vor: Sie regulieren die Blutfette, wirken gegen hohen Blutdruck, Herz-Rhythmusstörungen und Schlaganfall, sie verbessern Gedächtnisleistung und Sehvermögen und schützen vor entzündlichen Auto-Immunerkrankungen.

Warum müssen wir Omega-3-Fettsäuren regelmäßig zuführen? Weil unser Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren nicht selbst herstellen kann. Deshalb werden sie übrigens auch „essentielle Fettsäuren“ genannt. Angesichts der aktuellen Daten empfehlen Fachkreise, die Versorgungslücke durch Nahrungsergänzungsmittel zu schließen. Das heißt: Wenn Sie keinen Fisch mögen, sollten Sie versuchen, die nötigen Omega-3-Fettsäuren in Kapselform zu sich zu nehmen. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten: Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Herzlichst Ihre
Apothekerin Petra Groben