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Rückenbeschwerden – Was können Sie für sich tun?

Wussten Sie, dass Rückenbeschwerden eine der Haupt-Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland sind? Erkrankungen des Rückens gehören zum übergeordneten Diagnosekapitel der „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ (ICD M40-M54). Diese Diagnose gilt zudem als Ursache für ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage. Bei Frauen und Männern variiert die Häufigkeit von Rückenbeschwerden. Dabei zeigt sich eine annähernd lineare Zunahme der Häufigkeit chronischer Rückenschmerzen mit dem Alter. Das bedeutet, je älter wir werden, desto eher neigen wir dazu, unter chronischen Rückenschmerzen zu leiden. Zur Information: Chronische Rückenschmerzen bedeuten, dass Schmerzen länger als 12 Wochen andauern.

Rückenleiden haben viele Ursachen. Durch Veränderungen an der knöchernen Wirbelsäule, durch Entzündungen oder Schmerzen an den Wirbeln und dem umgebenden Gewebe, durch Bandscheibenvorfälle oder durch Instabilitäten der Wirbelsäule können Rückenschmerzen entstehen. Aber auch Erkrankungen der Nerven und akute Verletzungen können Rückenschmerzen verursachen. Dazu kommen unklare Rückenbeschwerden, die nicht klar einem ärztlichen Diagnoseschema zugeordnet werden können.

Was tun bei akuten Rückenschmerzen? Folgende Übungen können Ihnen helfen, Rückenschmerzen zu lindern:

  1. Stufenlagerung hilft bei Schmerzen in der Lendenwirbelsäule: Legen Sie sich auf den Rücken. Ihre Unterschenkel legen sie auf einem Hocker oder Ähnlichem ab, dabei bilden Ihr Hüft- und Kniegelenk einen 90-Grad-Winkel. Schieben Sie Ihr Gesäß so weit nach vorne, dass die Lendenwirbelsäule flach auf dem Boden liegt. So werden die Bandscheiben entlastet und der Druck auf die Nervenwurzeln gemindert. Bleiben Sie so ein paar Minuten liegen.
  2. Wärme entspannt Muskeln und Bindewebe: Legen Sie sich eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder ein kleines, im Wasserbad erwärmtes Frotteetuch auf die schmerzende Stelle. Auch Wärmepflaster aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt können hierbei helfen. Dadurch werden die Muskeln gelockert und Verspannungen gelöst.
  3. Bewegungen helfen, Schmerzen zu lindern und weiteren vorzubeugen: Bewegungsübungen wie der “Vierfüßlerstand“ und der “Katzenbuckel“ fördern die Beweglichkeit des Rückens ebenso wie die “Drehdehnlagerung“. Dabei legen Sie sich auf den Rücken und lassen die angewinkelten Beine vorsichtig nach rechts und nach links sinken. Aber auch die Hüftmuskeln sollen gedehnt werden. Am besten geht das, indem Sie sich auf den Rücken legen, ein Bein ausstrecken und das Knie des anderen Beines mit beiden Händen zum Oberkörper heranziehen. Kraft ist die zweite wichtige Komponente, denn sie hilft Ihnen, ihre Rückenmuskulatur zu stabilisieren. “Situps“ aus der Rückenlage kräftigen die Bauch und Rumpfmuskeln. Legen Sie sich dafür auf den Rücken, stellen Sie die Beine an und drücken sie ihre Lendenwirbelsäule auf den Boden. Dann heben Sie Ihren Kopf und ihre Schultern beim Ausatmen leicht vom Boden ab. Ziehen Sie dabei Ihr Kinn Richtung Brustwirbelsäule, um Ihren Nacken zu schonen. Die Muskeln des unteren Rückens und des Gesäßes können Sie gut mit dem sogenannten “Beckenlift“ trainieren. Sie legen sich auf den Rücken, stellen ihre Beine an und heben ihr Gesäß langsam nach oben. Halten Sie diese Position kurz und senken Sie ihr Gesäß dann langsam wieder ab.

Beachten Sie bitte Folgendes: Beim Üben sollen neben einem leichten Ziehen keine stärkeren Schmerzen auftreten. Bei Taubheitsgefühlen oder ausstrahlenden Schmerzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wenn von ärztlicher Seite nichts dagegen spricht, hilft Osteopathie, Rückenschmerzen dauerhaft in den Griff zu bekommen. Falls Sie mehr darüber wissen möchten vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

 

Ihr Torsten Hoffmannbeck

Osteopath, D.O.

 

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