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Gesunde Urlaubsreise, Teil 2

Geht es dieses Jahr auf die Fußballeuropameisterschaft nach Frankreich? Oder auf Safari nach Afrika? Damit sie die Zeit dort auch genießen können, sollten Sie sich, wie in Teil 1 unseres Reiseratgebers letzte Woche beschrieben, über Ihr Urlaubsland vor Antritt der Reise informieren. Besonders in größeren Menschenmengen, z.B. in Stadien, beim Public Viewing oder in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Ansteckungsrisiko sehr hoch. Auf einer Reise in den Süden muss jeder Dritte damit rechnen, dass ihn der Reisedurchfall erwischt. Der Bauch schmerzt und man kommt vom stillen Örtchen erst gar nicht mehr herunter. Oft steckt eine Infektion mit Viren, Bakterien oder Parasiten dahinter. Im Wasser und in den Nahrungsmitteln leben oft andersartige Mikroorganismen, die den Einheimischen nichts anhaben, von unserem Darm aber mit Durchfall bekämpft werden. Um das Risiko zu minimieren, ist eine gute Händehygiene wichtig. Lassen Sie die Finger von Eiswürfeln, Leitungswasser, Speiseeis und ungeschältem Obst! Die alte Regel aus Kolonialzeiten ist Gold wert: „Peel it, cook it or forget it“, das bedeutet, möglichst nur das zu essen, was geschält oder gekocht ist. Durchfall ist Symptom und Heilung in einem. Denn die von der entzündeten Schleimhaut abgegebene Flüssigkeit spült gleichzeitig die Erreger hinaus. Der Durchfall sollte demnach nur gestoppt werden, wenn er nicht von selbst binnen weniger Tage sistiert. Wenn hohes Fieber, starke Bauchschmerzen und Blut im Stuhl dazukommen, muss der Durchfall vom Arzt behandelt werden. Ansonsten besteht die wichtigste Behandlung darin, die verlorene Flüssigkeit und Elektrolyte zu ersetzen.  Die Getränke müssen Kalium, Salz und Zucker in bestimmten Mengen enthalten.  Einen Teelöffel Salz und zehn Teelöffel Traubenzucker in einem Liter abgekochtem Wasser (oder aus originalverschlossener Flasche) auflösen und die Lösung mit Orangensaft abschmecken. In der Apotheke sind bereits fertige Elektrolytmischungen erhältlich. Entgegen der landläufigen Meinung ist Cola nicht zu empfehlen: Der Zuckeranteil ist viel zu hoch.

Mücken sind nicht nur lästig, sondern übertragen eine Vielzahl von Erkrankungen wie Denguefieber, Malaria, Gelbfieber, Chikungunya, Japanische Encephalitis, Rift-Valley-Fieber oder das West-Nil-Fieber. Da es nicht gegen alle Erkrankungen Impfungen gibt, ist ein guter Mückenschutz (Wirkstoff DEET in einer Konzentration zwischen 30 und 50%) für viele Länder unabdingbar.

Alle guten Dinge sind 3! Lesen Sie deshalb nächste Woche in Teil 3 unseres Ratgebers, was alles in eine Reiseapotheke gehört.

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose

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