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Fructose

Es ist wieder soweit – im Frühjahr und Sommer locken die süßen Früchte aus dem Garten als gesunde Versuchung. Mit ihren vielen Vitaminen sind sie nicht nur gesund sondern auch lecker. Doch nicht alle Menschen vertragen den übermäßigen Genuss von Obst. Sie leiden an einer Fructosemalabsorption, einem defekten Transportprotein in der Wand des Dünndarms. Dadurch wird der Fruchtzucker nicht dem Nahrungsbrei entzogen, sondern wandert weiter in den Dickdarm. Dort vergären Darmbakterien den Fruchtzucker zu Fettsäuren und Gasen – mit den übelriechenden Begleiterscheinungen wie Völlegefühl, Blähungen, krampfartige Bauchschmerzen und Durchfällen, welche unmittelbar oder weniger Stunden nach dem Genuss von Obst auftreten.

Eine Fructoseunverträglichkeit kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Eine ursächliche Therapie dagegen gibt es bislang nicht. Betroffene sollten versuchen Fructose zu meiden. Dies ist allerdings nicht so einfach wie es zunächst scheint. Nicht nur reifes Obst und Gemüse enthalten viel Fruchtzucker, sondern auch viele industriell gefertigte Lebensmittel. Produkte die mit „weniger süß“, „weniger Zucker“ oder „light“ beworben werden enthalten oft Fructose, da sie eine größere Süßkraft als Haushaltszucker besitzt und zudem auch billiger ist.

Aber auch gesunde Menschen vertragen nur eine gewisse Menge an Fruchtzucker. Bei einem übermäßigen Konsum (ab 35 g) ist auch bei ihnen die Kapazität des Transportproteins im Darm erschöpft. Die unangenehmen Folgen ähneln den Symptomen fructoseintoleranter Menschen. Auch wenn dieser Wert bei Gesunden durch den Verzehr von frischem Obst nicht so schnell erreicht wird, können Fruchtsäfte zu einem schnellen Anstieg der Fructose im Körper führen. Bereits zwei Gläser süßer Apfelsaft können ausreichen um den Wert zu überschreiten.

Ein weiterer Nachteil von Fructose ist, dass sie vom Körper ohne die Hilfe des Hormons Insulin verstoffwechselt wird. Sie galt lange Zeit als idealer „Diabetikerzucker“, da auch Menschen mit Insulinmangel sie verstoffwechseln können. Heute weiß man allerdings, dass ein übermäßiger Konsum von Fructose die Blutfette erhöht und das Risiko für Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes steigert. Das tückische an Fructose ist, dass sie keinen Einfluss auf das Sättigungsgefühl hat. Daher fällt es vielen Menschen schwer, sich bei fructosegesüßten Speisen zurückzuhalten.

Um eine Fructoseintoleranz nachzuweisen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein erster Hinweis für den Arzt können die Beschwerden nach dem Verzehr von Lebensmitteln mit Fructose sein.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose

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