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Pollenalarm!

Dies nennt man dann allergisches („extrinsic“) Asthma bronchiale. Nicht alle sind froh, dass der Winter endlich vorbei ist. Denn mit dem Frühling kommt der Pollenflug. Manche Allergiker reagieren so stark auf die Allergene, dass die Atemwege dicht machen. Drei Faktoren führen zu der Luftnot: Die Bronchien werden eng (Bronchospasmus), es wird vermehrt zäher Schleim gebildet und die Schleimhaut der Bronchien schwillt an (Ödem). Ein wichtiger Unterschied zum so genannten intrinsischem, also nicht-allergischem Asthma, wie er z.B. infolge eines jahrelangen Nikotinkonsums auftritt, ist, dass die Beschwerden komplett reversibel sind. Das heißt, alles normalisiert sich, wenn die Allergene fehlen. Doch leider lassen sich die Pollen nicht immer meiden! Was bedeutet eigentlich „Allergie“? Unter Allergie versteht man eine Überempfindlichkeit des Immunsystems auf an sich unschädliche Stoffe aus der Umwelt wie z. B. Pollen, Tierhaare und -schuppen, Insektengifte, Nahrungsmittel und viele andere. Neben der klassischen, symptomorientierten Therapie mit Antihistaminika und Cortison gibt es auch die Möglichkeit einer spezifischen Immuntherapie (Hypersensibilisierung). Dies soll das Problem an den Wurzeln packen und den Grund allen Übels, nämlich die überschießende Reaktion des Immunsystems, reduzieren. Die Therapie wird vom Allergologen (Facharzt für allergische Erkrankungen) bei der saisonalen allergischen Rhinitis (dem so genannten Heuschnupfen) und bei leichtem und mittlerem allergischen Asthma gegenüber Pollen, Milben, Schimmelpilzen und Tierhaaren durchgeführt. Diese Art der Therapie ist auch bei Bienen- oder Wespengiftallergie Erfolg versprechend. Hierbei gibt es verschiedene Applikationswege: das Allergen (also der Krankheitsverusacher) kann unter die Haut gespritzt werden (subkutan) oder auch als Tablette (bei Gräserpollenallergie)  oder in Tropfenform eingenommen werden. Die Erfolgsquoten liegen bei über 70% – die Therapiedauer liegt allerdings bei mindestens 3 Jahren. Wer effektiv etwas gegen die Ursache seiner Beschwerden machen möchte, sollte also Durchhaltvermögen mitbringen!

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Dr. Thomas Klose und Mitarbeiter

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