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Schlafschule

Wenn der Schlaf-Wach-Rhythmus aus dem Gleichgewicht gerät, fühlt man sich schnell schlapp und die Leistungsfähigkeit und die gute Laune lassen rapide nach. Der Durchschnittsdeutsche schläft 7 Stunden und 14 Minuten. Eine wichtige Zeit, in der die Batterien aufgeladen werden müssen, um frisch in den Tag zu starten. Der Schlaf ist aber kein Ruhezustand, es geht auch um das Verarbeiten von Eindrücken, von Trauerarbeit oder Stressbewältigung. Das Hirn ist nächtens bisweilen schwerer beschäftigt als tagsüber. Wir werden jede Nacht rund 28 Mal wach, nur merken wir es in der Regel nicht. Es geht nämlich überhaupt nicht ums Durchschlafen, sondern ums entspannte Widereinschlafen und die Schlafqualität. Was kann man aber tun, wenn eine der 88 definierten Schlafstörungen vorliegt? Abhilfe versprechen „Schlafschulen“, also Seminare mit Vorträgen, Entspannungsübungen und persönlichen Ratschlägen.

Die erste Maßnahme ist ganz einfach: Bewegung möglichst im Freien, so lange es hell ist, dafür Entspannung, wenn es dunkel wird. Es gibt einige einfache Regeln für guten Schlaf:

–         Halten Sie regelmäßige Aufsteh- und Schlafenszeiten ein

–         Stehen Sie auch nach einer schlaflosen Nacht zur gewohnten Zeit auf

–         Halten Sie keinen langen Mittagsschlaf

–         Trinken Sie abends Lindenblüten-, Orangenblütentee oder eine heiße Milch

–         Meiden Sie Alkohol, Kaffee und Tee und ein zu üppiges Abendessen

–         Entspannen Sie sich vor dem Schlafengehen mit ruhiger Musik oder einer Lektüre, auch Entspannungstraining, Atemübungen und Yoga können helfen. Verzichten Sie auf Fernsehen

–         Halten Sie die Füße warm

–         Schlafen Sie in einem ruhigen, dunklen, gut gelüfteten und kühlen Zimmer (18 – 20 °C)

–         Wenn Sie wach liegen, sollten Sie einer monotonen Beschäftigung nachgehen: Hörbücher mit Gedichten, langweilige Liebesromane, Rückwärtszählen usw.

Trotz eines regelmäßigen Lebensrhythmus sind Schlafstörungen manchmal hartnäckig.  Familiäre Sorgen, beruflicher Stress oder Ängste können die Ursache für die Schlafstörungen sein. Schlaffördernde Pflanzen können hilfreich sein.

Hier einige Beispiele:

  • Baldrian: Geruch und Geschmack der Pflanze sind unangenehm. In geringer Dosierung – 100 mg Trockenextrakt – wirkt Baldrian angstlösend und leicht antidepressiv. Ab 400 mg wirkt die Pflanze schlaffördernd.
  • Hopfen: neben seiner schlaffördernden Wirkung beeinflusst Hopfen auch den Östrogenhaushalt (ideal bei Schlafstörungen in der Menopause)
  • Kalifornischer Mohn: hilft insbesondere bei nervösen Zuständen, oder wenn Sie abends nicht abschalten können.
  • Passionsblume: Die Pflanze wirkt hervorragend, wenn das seelische Gleichgewicht gestört ist und Sie aufgrund von Unruhe oder Sorgen nicht in den Schlaf finden können. Je nach Pflanze sind die Präparate in Form von Tabletten, Kapseln, Tee oder Urtinktur erhältlich.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose und Mitarbeiterinnen