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Nicht nur Männersache

Haarausfall – für viele eine Horrorvorstellung, die an so manchem Selbstbewusstsein kratzt. Und zwar nicht nur an dem von Männern. Denn obwohl Frauen keine Geheimratsecken und keine Stirnglatze bekommen, können auch sie an erblich bedingtem Haarausfall leiden.

Jedem Menschen gehen täglich einige Haare aus – das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Ein Besuch beim Hautarzt ist erst dann nötig, wenn man mehr als ca. 100 Haare am Tag verliert. Wenn morgens mehr Haare auf dem Kopfkissen liegen als sonst, beim Kämmen oder Haare waschen extrem viele Haare ausgehen und das Haar insgesamt lichter wirkt, ist es Zeit, zum Arzt zu gehen.

Grob lässt sich der Haarausfall in drei verschiedene Typen unterteilen. Beim genetisch bedingten androgenetischen Haarausfall werden die Haare meist zuerst um den Scheitel herum dünner. Die Kopfhaut scheint immer mehr durch. So wie die Altersglatze, die stetig größer wird und nie wieder verschwindet.

Bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) unterbricht eine Entzündung an den Haarwurzeln die Haarproduktion. Es kommt plötzlich zu kahlen Stellen an einer oder mehreren Stellen. Mit Kortison und einer speziellen Lichttherapie lässt sich dies behandeln. In schweren Fällen kann eine Immuntherapie mit dem Wirkstoff Diphenylcyclopropenon (DCP) zum Einsatz kommen.

Beim diffusen Haarausfall werden die Haare auf dem ganzen Kopf dünner. Meist steckt eine andere Erkrankung wie eine schwere Infektionserkrankung oder eine Mangelerscheinung, wie sie etwa durch extreme Diäten ausgelöst wird, dahinter.

Auch Medikamente, etwa bei einer Chemotherapie, aber auch Psychopharmaka, Lipidsenker, Betablocker, Blutverdünner oder Hormonblocker können die Haare ausfallen lassen.

Was kann man gegen Haarausfall tun?

Der anlagebedingte Haarausfall lässt sich nicht heilen, sondern nur aufhalten. Es gibt eine Vielzahl von natürlichen Mitteln, die gegen Haarausfall helfen sollen. Ihre Wirksamkeit ist aber in den meisten Fällen umstritten.

Zwei Mittel wirken allerdings tatsächlich: Finasterid und Minoxidil.

Spezielle Lösungen oder Schäume mit dem Wirkstoff Minoxidil (in unterschiedlichen Konzentrationen – 2% für Frauen, 5 % für Männer), auf die Kopfhaut aufgetragen, verhindern ein weiteres Fortschreiten und bringen die Haare sogar wieder neu zum Wachsen. Erfolge sind nach drei Monaten zu erwarten. Der Hormonhaushalt sowie der Kreislauf werden dabei nicht beeinflusst, da der Wirkstoff nur lokal wirkt.

Nur für Männer zugelassen ist in Deutschland der Wirkstoff Finasterid. Es hemmt die Bildung von Dehydrotestosteron (DHT), welches die Haarwurzel verkümmern lässt.

Eine kosmetische Lösung für das Problem ist eine Haartransplantation, die allerdings sehr teuer ist.

Ob mühsames Kopfeinreiben, tägliches Tablettenschlucken oder schmerzhafte Haartransplantationen – um attraktiv zu wirken, nehmen Männer einiges in Kauf. Dabei würde in den Augen der Frauenwelt meist schon ein schickes neues Hemd genügen.

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