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Das braucht kein Mensch!

Es reißt nicht ab: zurzeit hört man oft, dass der Brechdurchfall (Magen-Darm-Grippe, Gastroenteritis) sein Unwesen treibt. In diesem Winter ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch. Meist sind Viren wie z.B. Rotaviren, Adeno- und Coronaviren aber auch die gefürchteten Noroviren dafür verantwortlich. Die Übertragung der Magen-Darm-Grippe erfolgt über den fäkal-oralen Weg (Schmierinfektion). Infektiöser Stuhl gelangt über nicht ausreichend gereinigte Hände in die Nahrung und mit dieser über den Mund wieder in den Magen-Darm-Trakt des Nächsten. Die gefürchteten Noro-Viren sind dermaßen infektiös, dass beim schwallartigen Erbrechen der Patienten feinste erregerhaltige Tröpfchen in der Luft schweben können, die von Angehörigen aufgenommen werden (Tröpfcheninfektion). Da das Virus-Partikel sehr widerstandsfähig ist, spielen auch kontaminierte Gegenstände wie Spielzeuge in Kindergärten, Kleidung, Türgriffe eine wichtige Rolle.

Die Inkubationszeitzeit (vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome) ist variabel und kann bis zu vier Tage dauern. Nach der Krankheit können die Virus-Partikel noch ca. zwei Wochen weitergeben werden! Leider kommt es nur zu einer kurz dauernden Immunität. Auch wenn man einmal Noro-Viren gehabt hat, ist man vor dem Virus in Zukunft nicht sicher.

Ein kleiner Trost ist, dass die Erkrankung nach 1 bis 2 Tagen von selbst endet. Eine Vorstellung beim Arzt ist bei unkomplizierten Verläufen ohne Austrocknung (Exsikkose) meist nicht erforderlich – wird sogar wegen der Verschleppung der Keime nicht generell empfohlen.

Da es keine ursächliche Therapie gibt, liegt die einzige Behandlung im Ersatz der Flüssigkeits- und Salzverluste. Gerade Kinder oder ältere Menschen können schnell austrocknen. Sinnvoll ist auch das Trinken einer aufbauenden Elektrolytlösung (gibt es in Ihrer Apotheke).

Hygiene, Desinfektionsmittel und gründliche Reinigung sind die wichtigsten Waffen gegen das Norovirus. Eine sorgfältige Händedesinfektion, das Tragen von Einmalhandschuhen und Mundschutz und das Abwischen von Türklinken, Armaturen, Oberflächen und Toilette mit einem speziellen Desinfektionsmittel hilft, die Infektionsgefahr zu minimieren. Zusätzlich werden das Benutzen von getrennten Toiletten und Handtüchern, sowie das Waschen von Handtüchern und beschmutzter Kleidung bei 95°C empfohlen.

Vorbeugend gibt es nur gegen das Rotavirus eine Schluckimpfung für kleine Kinder – der Kinderarzt wird Sie hier beraten.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten: Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose und Mitarbeiterinnen

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