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Unterleibsinfektionen

Juckreiz, Rötung, Überempfindlichkeit und Ausfluss: Die weibliche Intimhaut  ist von diesen Symptomen besonders häufig betroffen. Das lässt sich mit einer optimierten Pflege meist verhindern.

Häufiges Waschen trocknet die Haut aus, vor allem, wenn man normale Seife und Duschmittel benutzt. Strings, enge Jeans, Schwimmbadbesuche und Geschlechtsverkehr begünstigen ebenfalls die Entstehung einer Infektion (Vaginitis, Kolpitis). Die meisten Frauen tragen Sorge um ihre Gesichtshaut, doch an die Pflege der Intimhaut denken sie kaum.

Hier sind einige Empfehlungen:

  • Intimzone nach Möglichkeit nur mit Wasser waschen (ohne Verwendung von Seife oder Duschmittel)
  • Intimhaut höchstens einmal täglich oder jeden zweiten Tag waschen
  • Bei trockener oder zu Juckreiz neigender Haut Spezial-Intimwaschlösung aus der Apotheke verwenden (pH-Wert entspricht dem des Scheidenmilieus)
  • Eincremen! Eine gefettete Haut ist geschützter, mechanisch beanspruchbarer, sie weicht bei Wasserkontakt weniger auf, juckt weniger und bietet weniger Angriffsfläche für Genital- und Analkeime als eine ungefettete

Besonders häufig treten Mykosen (Pilzbefall) auf,  sowie Bakterienungleichgewichte (bakterielle Dysbiosen). Pflegende Substanzen, die desinfizierende und antimykotisch-wirkende ätherische Öle enthält sind dann hilfreich (z.B. Thymian- und Teebaumöl). Nicht selten ist eine Pilz- oder Bakterieninfektion die Folge einer Antibiotikabehandlung. Der beste Schutz dagegen besteht im Ansäuern des Scheidenmilieus z. B. durch ein Milchsäure-Präparat.

Wann empfiehlt sich der Gang zum Frauenarzt? Zeit für den Besuch beim Frauenarzt wird es, wenn die Intimhaut hochrot ist, stark brennt, schmerzt und unerträglich juckt. Eine mikroskopische Untersuchung, die Messung des pH-Wertes und ein Scheidenabstrich bringen Klarheit über den Keim (oder Mischinfektion mit verschiedenen Erregern). Eine gezielte Therapie kann dann eingeleitet werden. Denn Vorsicht ist geboten: die Keime können über die Gebärmutter und Eileiter bis zu den Eierstöcken und in den Bauchraum hinaufwandern und schlimme Infektionen hervorrufen, die sogar zur Unfruchtbarkeit führen können.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose und Mitarbeiterinnen