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Na das sind ja tolle Ferien!

Endlich Ferien! Alles stimmt, nur die Verdauung nicht. Der Magen schmerzt, der Darm ist träge oder man kommt vom stillen Örtchen erst gar nicht mehr herunter. Was hilft und wie kann solchen Beschwerden vorgebeugt werden?

In den Ferien ist alles anders – wir tauchen ein in eine andere Welt, ein anderes Klima und ungewohnte Kost. Der Darm ist das Organ, das sich am stärksten mit der veränderten Umgebung auseinandersetzen muss. Weit weg von den eigenen vier Wänden haben viele Urlauber Mühe mit dem grossen Geschäft. In den Ferien fehlt der gewohnte Tagesablauf, und das kann schon reichen, um die Verdauung aus dem Takt zu bringen. Vorsorglich sollte man ein schnellwirksames Abführmittel einpacken. Der Orts- und Klimawechsel muss auch von Ihrem Darm erst einmal «verdaut» werden. Das gilt auch für das herrlich exotische «All-inclusive»-Buffet. Halten Sie sich am Anfang lieber etwas zurück.

Weitaus unangenehmer ist allerdings das Gegenteil, wenn die ungewohnte Kost führt Blähungen und Durchfall hervorruft; meistens steckt sogar eine Infektion mit Viren, Bakterien oder anderen Parasiten dahinter. Auf einer Reise in den Süden muss jeder Dritte damit rechnen, dass ihn der Reisedurchfall erwischt. Im Wasser und in den Nahrungsmitteln leben oft andersartige Mikroorganismen, die den Einheimischen nichts anhaben, von unserem Darm aber mit Durchfall bekämpft werden.
Durchfall ist Symptom und Heilung in einem. Denn die von der entzündeten Schleimhaut abgegebene Flüssigkeit spült gleichzeitig die Erreger hinaus. Der Durchfall sollte demnach nur gestoppt werden, wenn er nicht von selbst binnen weniger Tage sistiert. Wenn hohes Fieber, starke Bauchschmerzen und Blut im Stuhl dazukommen, muss der Durchfall vom Arzt behandelt werden. Ansonsten besteht die wichtigste Behandlung darin, die verlorene Flüssigkeit und Elektrolyte zu ersetzen.  Die Getränke müssen Kalium, Salz und Zucker in bestimmten Mengen enthalten.  Einen Teelöffel Salz und zehn Teelöffel Traubenzucker in einem Liter abgekochtem Wasser (oder aus originalverschlossener Flasche) auflösen und die Lösung mit Orangensaft abschmecken. In der Apotheke sind bereits fertige Elektrolytmischungen erhältlich. Entgegen der landläufigen Meinung ist Cola nicht zu empfehlen: Der Zuckeranteil ist viel zu hoch. Verzichten Sie auch auf Eis und Eiswürfel.

Im Zweifelsfalle kommt die alte Regel aus Kolonialzeiten zum Tragen: Cook it, peel it or leave it! Koche es, schäle es – und wenn beides nicht geht – lass es bleiben!

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose