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Schwitzflecken vorbeugen

Das Schwitzen hat eine lebenswichtige Funktion für unseren Organismus. Es dient der Regulation der Körpertemperatur und kühlt die Haut und das Innere des Körpers ab. Übermäßiges Schwitzen kann aber für die Betroffenen sehr unangenehm sein. Ca. 1–2 % der Menschen in Deutschland leiden unter der Krankheit Hyperhidrose. Hier produziert der Körper unabhängig von Wärme oder Kälte, Tages- oder Jahreszeit übermäßig und unkontrollierbar viel Schweiß. Die Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen und die Stirn zählen zu den bevorzugten Körperstellen. Die Gründe hierfür sind oft nicht bekannt, man spricht dann von einer „primären Hyperhidrose“. Ausschließen sollte man jedoch Ursachen („sekundäre Hyperhidrose“), wie eine Schilddrüsenüberfunktion, Wechseljahre und andere seltene Hormonstörungen. Auch Arzneimittelwirkungen, Unterzuckerungen, Entzündungen, Übergewicht, Stress und psychische Probleme können Ursache des Schwitzens sein.

Es ist nicht immer einfach, zwischen einem Schwitzen ohne und mit Krankheitswert zu unterscheiden.  Als ein recht zuverlässiges Kriterium für krankhaftes Schwitzen gilt, ob der Schlaf in seiner Qualität deutlich beeinträchtigt wird und man z. B. in der Nacht aufstehen muss, um Wäsche oder gar Bettlaken zu wechseln.

Es gibt Methoden, die Schweißproduktion zu messen (Schweißmenge pro Zeitintervall  im Jod-Stärke Test oder mit Hilfe der Gravimetrie) und damit die Diagnose der Hyperhidrose mit objektiven Kriterien zu untermauern.  Falls die Ursache des Schwitzens nicht behoben werden kann, so gibt es verschiedene Therapieansätze:

  • Örtliche Therapie mit Antitranspiranten (wie. z.B. Aluminiumchlorid, die Erfolgsquote liegt bei 95 %)
  • Chemische Denervierung mit Botox-Injektionen (das Gift von Clostridium botulinum, wird in die Haut gespritzt. Die Wirkungsdauer ist von Mensch zu Mensch verschieden und kann nach einem halben Jahr nachlassen. Botulinumtoxin ist nur bei übermäßiger Schweißsekretion der Achselhöhlen ohne erkennbare Ursache zugelassen. Die Kosten der Behandlung müssen vom Patienten selbst getragen werden)
  • Operative Schweißdrüsenentfernung in der Achsel
  • Systemische Therapie mit Medikamenten

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