Adresse

Neversstraße 5, 56068 Koblenz
Tel.: 0261 / 1 33 96 60 · Fax: 0261 / 1 33 40 16
info@sonnenscheinapotheke.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
Mo, Di, Do, Fr 08.00 – 18.00 Uhr
Mi 08.00 – 16.00 Uhr

QM-Siegel

Die Sonnenscheinapotheke ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 und BS OHSAS 18001:2007

Das Gaspedal des Körpers: die Schilddrüse

Wie viel Elan wir haben, hängt zu einem großen Teil von einem Organ ab: Die Schilddrüse produziert Hormone, die unseren Körperhaushalt regeln. Damit wir uns wohl fühlen, müssen die Hormone genau richtig dosiert sein.

Das kleine, schmetterlingsförmige Organ befindet sich unterhalb des Kehlkopfes. Die Schilddrüse hat eine wichtige Funktion in der Steuerung unseres Körpers. Die beiden Hormone, die sie ausschüttet, regeln viele unserer Körperfunktionen. Bei Überfunktion läuft unser Organismus auf Hochtouren, bei Unterfunktion auf Sparflamme.

Von einer Überfunktion Betroffene haben einen schnellen Puls, zittern leicht, schwitzen, haben Heißhunger und verlieren trotz großer Kalorienzufuhr an Gewicht. Sie sind nervös, schlafen schlecht und können auch Durchfall haben.

Bei einer Unterfunktion ist man verlangsamt und depressiv. Die Folge sind Müdigkeit, Frieren, Gewichtszunahme, Verstopfung und eventuell eine teigige Haut.

Um Hormone zu produzieren, braucht die Schilddrüse Jod. Dieses Element nehmen wir durch die Nahrung und das Trinkwasser auf. In einigen Gebieten, wie zum Beispiel in Mitteleuropa, enthalten Wasser und Böden jedoch nur geringe Mengen davon. Vor allem in Deutschland, aber auch in der Schweiz, litten früher viele Menschen unter jodmangel-bedingter Unterfunktion der Schilddrüse. Das Organ versucht, den Mangel durch eine Vergrößerung zu kompensieren, dies führte zum so genannten Kropf, der die Menschen zum Teil grotesk entstellte. Heute ist die wirksamste und billigste Präventionsmaßnahme die Jodierung des Kochsalzes.

Jodmangel in der Schwangerschaft und in der Kindheit kann zu Kleinwuchs und geistiger Behinderung führen – dem so genanntem Kretinismus (abgeleitet aus dem Französischen crétin = Idiot), weswegen die Einnahme von Jod-Tabletten in der Schwangerschaft und Stillzeit dringend geraten wird. Es wird empfohlen, zweimal pro Woche Seefisch zu essen. Auch Milch und Milchprodukte sind gute Jodlieferanten und sollten deshalb zum täglichen Speiseplan gehören. Sofern kein ausreichendes Angebot von mit Jodsalz hergestellten Lebensmitteln und Speisen zur Verfügung steht, ist die ergänzende Einnahme von Jodtabletten der sicherste Weg zur Jodbedarfsdeckung.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Apotheker

Dr. Thomas Klose und Mitarbeiterrinnen