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Depressionen: Wege aus dem Tief

Gesundheitstipp vom 18.12.2009

Depressionen können heute mit einer hohen Erfolgsquote behandelt werden. Dabei kommen im wesentlichen zwei Behandlungsformen zum Einsatz: die Therapie mit Arzneimitteln, Lichttherapie, Ausdauertraining und die Psychotherapie. Lichttherapie, Ausdauertraining und Arzneimittel helfen, die Botenstoffe wieder ins Gleichgewicht zu bringen, während die Psychotherapie eine Heilbehandlung der Seele darstellt. Häufig werden mehrere Behandlungsformen individuell miteinander kombiniert. Dies scheint Studien zufolge die besten und langfristigsten Erfolgsaussichten zu haben.

Arzneimittel erster Wahl sind die so genannten Antidepressiva. Sie bringen die Botenstoffe wieder ins Lot, wirken stimmungsaufhellend, antriebssteigernd oder auch angstlösend. Je nachdem, welche Symptome vorherrschen, kann der Arzt das entsprechende Medikament verordnen. Antidepressiva machen nicht abhängig, sie können über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Wichtig: Die Wirkung setzt nicht sofort ein, meist dauert es 2-3 Wochen, bis sich ein neues Gleichgewicht an Neurotransmittern einstellt. Moderne Antidepressiva sind in der Regel gut verträglich, Nebenwirkungen sind jedoch nicht auszuschließen. Häufig werden Haut und Schleimhäute trockener, es kann auch zu Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Problemen kommen. Keinesfalls sollten Sie im Fall von Nebenwirkungen die Dosis selbst verändern oder das Medikament absetzen, sondern den Arzt informieren und mit ihm die weitere Vorgehensweise besprechen. Vor allem sollten Sie sich nicht vom Beipackzettel abschrecken lassen. Er dient vor allem zur juristischen Absicherung des Herstellers und enthält viele Nebenwirkungen, die äußerst selten auftreten und Sie nur unnötig verunsichern.

Eine pflanzliche Alternative bei leichten und mittleren Depressionen ist Johanniskraut, vorausgesetzt, es wird ausreichend hoch dosiert. Johanniskraut ist sehr gut verträglich und führt auch bei Langzeiteinnahme nicht zu Gewöhnung oder gar Abhängigkeit. Johanniskraut kann die Haut lichtempfindlicher machen, so dass man in der Sonne einen besonders hohen Lichtschutzfaktor benutzen muss. Außerdem kann Johanniskraut die Wirkung einiger Medikamente (z.B. die Antibabypille) beeinflussen. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten: Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Ihre Apothekerin Petra Groben
Sonnenschein und Regenbogen Apotheke