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Cholesterinbombe „Weihnachten“

Gesundheitstipp für den 17.12.2008

Wie Sie Verdauungsbeschwerden vermeiden

Alle Jahre wieder: Statt Besinnlichkeit und Stille prägen Hektik und Kaufrausch vielerorts die Zeit vor Weihnachten. Und das christliche Hochfest mutiert langsam aber sicher zu einem „Fest des Gaumens“. Weihnachtsgans oder Braten, Stollen, Plätzchen oder Marzipan und dazu Schampus, Wein und Schnaps.
Am Ende ist nicht nur die Köchin gestresst, sondern auch unsere Verdauung. Viele Genießer klagen über Völlegefühl, Magendrücken und Verdauungsstörungen. Folgende Tipps mögen Ihnen helfen, das Weihnachtsfest beschwerdefrei zu genießen.

Weniger Fett , bewusst essen und genießen

Es ist vor allem das Fett, das Beschwerden macht, weil Leber und Galle kaum noch mithalten können. Es lohnt sich also, den Menüplan auf den Fettgehalt zu prüfen und die fette Gans durch mageres Geflügel oder Fisch zu ersetzen. Aber auch bei den Beilagen lässt sich Fett einsparen. Statt Pommes frites oder Kroketten kann man Salzkartoffeln oder Reis servieren. Gefährlich sind auch die Plätzchen, der Stollen oder der Nougat zwischendurch, hier lauern versteckte Fette. Machen Sie kleinere Portionen, essen Sie langsam und bewusst, kauen Sie gut. Das regt die Bildung von Verdauungssäften an, außerdem wird man schneller satt.

Verdauung unterstützen

Liegt das Essen trotzdem wie ein „Stein“ im Magen, kann man die Fettverdauung unterstützen. Für die Fettverdauung entscheidend ist die Verfügbarkeit der Gallenflüssigkeit. Sie wird bei Bedarf aus der Gallenblase freigesetzt und gelangt in den Dünndarm. Ein hochdosierter Artischockenspezialextrakt lässt die Gallenproduktion stark ansteigen. Bereits wenige Minuten nach der Einnahme verringern sich die Beschwerden um etwa 70%. Durch Einnahme vor dem Essen lassen sich nach Ansicht von Wissenschaftlern quälende Beschwerden sogar vermeiden. Die lipidsenkende Wirkung wurde unter anderem vor 8 Jahren in einer placebokontrollierten, randomisierten Doppelblindstudie an 200 Probanden nachgewiesen.

Qualität entscheidet

Wie häufig bei pflanzlichen Extrakten gibt es große Qualitätsunterschiede. Erstens gibt es verschiedene Artischockenarten mit unterschiedlichem Wirkstoffgehalt. Hinzu kommt die Lage des Anbaugebietes, der Verzicht auf Pestizide und die Art der Extraktgewinnung. Ein für die Wirkung verantwortlicher Stoff (Cynarin) kommt kaum in der Frischpflanze vor und entsteht erst bei der Extraktgewinnung. Daneben ist die Konzentration an Wirkstoffen entscheidend. Denn mehrere Studien von Prof. Gebhardt (Tübingen und Leipzig) belegen, dass die cholesterinhemmende Wirkung dosisabhängig ist. Nahrungsergänzungsmittel machen hierzu überhaupt keine Angaben. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten: Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst Ihre
Apothekerin Petra Groben